15.2.2020:

Registrierkassa


Bis zum 15.2.2020 muss der Jahresendbeleg 2019 (= Dezember Monatsbeleg) mittels Beleg-check-App und individuellem Authentifizierungscode gepr√ľft werden. Mit Erscheinen des gr√ľnen H√§kchens ist die Ordnungsm√§√üigkeit dokumentiert und auf FinanzOnline zu sehen.

29.2.2020:

Einreichung Jahreslohnzettel und weiterer Meldungen f√ľr Zahlungen 2019

Unternehmer m√ľssen neben den Jahreslohnzetteln 2019 (Formular L 16) f√ľr ihre Dienstnehmer auch Zahlungen an andere Personen f√ľr bestimmte Leistungen, die au√üerhalb eines Dienstverh√§lt-nisses gezahlt werden, elektronisch √ľber ELDA (www.elda.at) melden. Die √úbermittlung f√ľr Gro√ü-arbeitgeber √ľber √ĖSTAT (Statistik Austria) ist ab 2020 nicht mehr m√∂glich. Das sind die Meldungen gem ¬ß¬ß 109 a und b EStG.

‚ÄĘ Eine Meldung nach ¬ß 109a EStG (zB: Aufsichtsr√§te, Stiftungsvorst√§nde, Vortragende oder Leistungen im Rahmen eines freien Dienstverh√§ltnisses) kann unterbleiben, wenn das Ge-samtentgelt (inkl Reisekosteners√§tze) f√ľr ein Kalenderjahr netto nicht mehr als ‚ā¨ 900 / Person bzw Personenvereinigung betr√§gt. Das Entgelt f√ľr jede einzelne Leistung darf ‚ā¨ 450 nicht √ľbersteigen.
‚ÄĘ Mitteilungen bei Auslandszahlungen gem ¬ß 109b EStG (Formular E 109b) betreffen Zahlungen ins Ausland f√ľr Leistungen aus selbst√§ndiger Arbeit, die im Inland ausge√ľbt wurden. Weiters sind Zahlungen bei Vermittlungsleistungen, die von unbeschr√§nkt Steuerpflichtigen erbracht werden oder sich auf das Inland beziehen, sowie bei kaufm√§nnischer und technischer Beratung im Inland (zB Konsulentent√§tigkeit) zu melden. Diese Regelung zielt auf die Erfassung von Zah-lungen ab, unabh√§ngig davon, ob an unbeschr√§nkt oder beschr√§nkt Steuerpflichtige bzw ob eine Freistellung durch ein DBA vorliegt. Die Mitteilung kann unterbleiben, wenn die Zahlung an den einzelnen ausl√§ndischen Leistungserbringer ‚ā¨ 100.000 nicht √ľbersteigt, ein Steuerabzug bei be-schr√§nkt Steuerpflichtigen erfolgte oder die Zahlung an eine ausl√§ndische K√∂rperschaft geleistet wurde, die einem zumindest 15%igen-Steuersatz unterliegt. Bei vors√§tzlicher Nichterf√ľllung droht eine Geldstrafe von bis zu 10% des zu meldenden Betrags.

Meldungen f√ľr den Sonderausgabenabzug von Spenden, Kirchen- und Pensionsversicherungsbeitr√§gen

Um die automatische Erfassung als Sonderausgabe in den Steuererkl√§rungen bzw Arbeitneh-merveranlagungen zu erlangen, sind bis zum 29.2.2020 Zahlungen des Jahrs 2019 durch die Emp-f√§ngerorganisation an das Finanzamt zu melden. Dies betrifft nur Organisationen mit fester √∂rtlicher Einrichtung im Inland. Spender, die ihre Identifikationsdaten (Vorname und Zuname lt Melde-zettel und Geburtsdatum) bei der Einzahlung bekannt geben, stimmen grunds√§tzlich der Daten-√ľbermittlung zu. Auf Basis dieser Identifikationsdaten muss dann von der Spendenorganisation das verschl√ľsselte bereichsspezifische Personenkennzeichen f√ľr Steuern und Abgaben (vbPK-SA) elektronisch √ľbermittelt werden.

31.3.2020:

Einreichung der Jahreserkl√§rungen 2019 f√ľr Kommunalsteuer und Dienstgeberabgabe (Wiener U-Bahnsteuer).

Begr√§bniskosten k√∂nnen als au√üergew√∂hnliche Belastung abgesetzt werden. Bundeseinheit-lich betragen die Kosten f√ľr ein w√ľrdiges Begr√§bnis (inklusive Grabmal) erfahrungsge-m√§√ü insgesamt h√∂chstens ‚ā¨ 10.000 (bisher ‚ā¨ 5.000). Dabei sind das Nachlassverm√∂gen, Versicherungsleistungen und freiwillige Kostenbeitr√§ge des Arbeitgebers vorher in Abzug zu bringen.

Bei der Ber√ľcksichtigung von Krankheitskosten als au√üergew√∂hnliche Belastung ist Folgen-des zu beachten: Aufzahlungen f√ľr die Sonderklasse bei Krankenhausaufenthalten sollen nur mehr dann absetzbar sein, wenn triftige medizinische Gr√ľnde vorliegen. Bei Anspruch ei-nes Behindertenabsetzbetrages k√∂nnen Krankheitskosten, welche als unmittelbare Folge aus einer Behinderung vorliegen, sogar ohne Selbstbehalt ber√ľcksichtigt werden.

Wird dem Arbeitnehmer ein Dienstauto zur Verf√ľgung gestellt und dessen Privatnutzung als Sachbezug versteuert, steht kein Pendlerpauschale zu.¬†

Eine √úbersicht √ľber die aktuellen Sozialversicherungswerte finden Sie als Beilage. Hervorzuheben ist, dass ab 1.1.2020 der Zuschlag nach dem IESG von 0,35% auf 0,20% gesenkt und der Nachtschwerarbeitsbeitrag von 3,40% auf 3,80% angestiegen ist.

Bei Zusammentreffen einer Pflichtversicherung nach dem ASVG und GSVG/BSVG ist ab 1.1.2020 die Differenzvorschreibung von Amts wegen vorzunehmen, wenn vorhersehbar ist, dass die Beitragsgrundlagen die H√∂chstbeitragsgrundlagen √ľberschreiten werden. Auch eine allf√§llige Beitragsr√ľckerstattung wegen √úberschreitens der H√∂chstbeitragsgrundlagen ist nunmehr von Amts wegen bis zum 30. Juni des Folgejahres durchzuf√ľhren.